Mit über 12 Jahren Erfahrung und mehr als 320 erfolgreich realisierten Projekten sind wir Dein Partner für hochwertige, normgerechte Bodenleitsysteme im Innenbereich von öffentlichen und privaten Gebäuden.
Ein taktiles Bodenleitsystem ist eine gezielt strukturierte Bodenoberfläche, die blinden und sehbehinderten Menschen eine selbstständige Orientierung innerhalb von Gebäuden ermöglicht.
Die Orientierung erfolgt über klar definierte, ertastbare Bodenindikatoren, die mit dem Langstock oder über die Fußsohlen wahrgenommen werden und Informationen zur Laufrichtung, zu Richtungsänderungen sowie zu relevanten Ziel- und Gefahrenbereichen vermitteln.
Durch den gezielten Einsatz von Noppen- und Rippenstrukturen lassen sich Wege, Übergänge und Orientierungspunkte eindeutig erfassen. Das System übersetzt räumliche Informationen in taktile Signale und macht komplexe Gebäudestrukturen für Nutzerinnen und Nutzer ohne visuelle Wahrnehmung lesbar.
Voraussetzung für eine funktionierende Orientierung ist dabei eine durchgängige, logisch aufgebaute Führung ohne Unterbrechungen oder widersprüchliche Informationen.
Im Innenbereich von öffentlichen und nichtöffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen, Museen oder Unternehmensstandorten übernehmen taktile Leitsysteme eine zentrale Orientierungsfunktion.
Sie ersetzen keine persönliche Unterstützung, schaffen jedoch eine eigenständige, reproduzierbare Möglichkeit der Fortbewegung und tragen damit wesentlich zur barrierefreien Nutzung von Gebäuden bei.
Die Gestaltung und Anordnung erfolgt auf Grundlage geltender normativer Anforderungen und muss stets an die tatsächliche Nutzungssituation angepasst werden.
Planung und Umsetzung taktiler Bodenleitsysteme für blinde und sehbehinderte Menschen
Einsatz im Innenbereich öffentlicher und nichtöffentlicher Gebäude
Orientierung durch ertastbare Bodenindikatoren wie Noppen- und Rippenstrukturen
Funktionale Führung zu Wegen, Richtungsänderungen, Übergängen und relevanten Zielen
Normgerechte Ausführung auf Grundlage geltender Anforderungen
Fest installierte und flexibel verlegbare Systeme je nach Nutzung und baulicher Situation
Integration in ganzheitliche Orientierungskonzepte im Gebäude
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Blindenleitsysteme im Innenbereich bestehen aus klar definierten Bodenindikatoren, die über unterschiedliche Oberflächenstrukturen ertastbare Informationen vermitteln. Zum Einsatz kommen Leitstreifen mit rippenförmiger Struktur zur linearen Führung sowie Aufmerksamkeitsfelder mit noppenförmiger Struktur zur Kennzeichnung besonderer Situationen oder Punkte.
Leitstreifen mit längsgerichteter Rippenstruktur bilden durchgehend ertastbare Führungslinien. Sie ermöglichen eine zielgerichtete Bewegung innerhalb von Gebäuden und führen unter anderem zu Eingängen, Treppen, Aufzügen oder über größere, offene Flächen. Zusätzlich dienen sie der sicheren Umgehung von Hindernissen, wenn eine direkte Wegführung nicht möglich ist.
Aufmerksamkeitsfelder mit noppenförmiger Oberfläche werden an definierten Stellen eingesetzt. Sie signalisieren Richtungsänderungen, Abzweige, Einstiegs- oder Übergangspunkte sowie Gefahrenbereiche. Durch ihre deutlich abgesetzte Struktur unterscheiden sie sich klar von Leitstreifen und geben situationsbezogene Hinweise, etwa zur Begrenzung nutzbarer Flächen oder zur Orientierung an relevanten Zielpunkten.
Blindenleitsysteme ermöglichen eine strukturierte, logisch nachvollziehbare Orientierung und unterstützen die selbstständige Nutzung von Gebäuden durch blinde und sehbehinderte Menschen.