Treppen zählen zu den sicherheitsrelevantesten Bereichen in Gebäuden. Für Menschen mit Sehbehinderung entstehen Risiken dort, wo Stufenkanten optisch nicht eindeutig erkennbar sind oder Licht, Material und Nutzungssituation die Wahrnehmung erschweren.
Treppenmarkierungen machen Stufenanfang, -verlauf und -ende visuell klar erkennbar und reduzieren Sturzgefahren im Alltag.
Hervorhebung der Trittsstufe und Setzstufe durch Stufenmarkierungsbänder in verschiedenen Farben.
Eigenschaften Breite
• Stärke 1,6mm • 25mm
• Rutschhemmung R11 • 50mm
• strapazierfähiges Material • 75mm
• selbstklebend, extrem gute Bodenhaftung • 100mm
• geeignet für Gebäudeinnenbereiche (Sondermaße möglich)
Treppenmarkierungen sind keine gestalterische Ergänzung, sondern eine funktionale Sicherheitsmaßnahme.
Entscheidend ist nicht das Material allein, sondern die dauerhafte Funktion unter realen Nutzungsbedingungen.
zu geringe Kontrastwirkung zur Stufe
zu schmale oder unterbrochene Markierungen
falsche Positionierung an der Stufenkante
Ablösung oder Verschleiß durch Reinigung und Nutzung
Diese Fehler führen dazu, dass Markierungen zwar vorhanden sind, ihre Wirkung jedoch verlieren.
Treppenmarkierungen müssen im Zusammenhang mit Belag, Beleuchtung, Nutzungshäufigkeit und Reinigung betrachtet werden. Normative Anforderungen geben einen Rahmen vor, ersetzen jedoch keine fachliche Bewertung der konkreten Situation. Erst die richtige Kombination aus Position, Kontrast und Oberfläche sorgt für eine dauerhaft funktionierende Lösung.
Treppenstufenmarkierungen sind Teil eines barrierefreien Gesamtsystems. Ihre Wirkung entfalten sie nur dann, wenn sie sinnvoll in Wegeführung, Orientierung und Nutzung des Gebäudes eingebunden sind.